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Carboloading: In 3 einfachen Schritten zum vollen Energiespeicher

Miriam Weber · 19. Oktober 2026

Carboloading: In 3 einfachen Schritten zum vollen Energiespeicher

Der Herbstmarathon steht vor der Tür, die Trainingswochen sind geschafft, und plötzlich dreht sich alles um Nudeln. Carboloading gehört zu den bekanntesten Ernährungsstrategien im Ausdauersport und gleichzeitig zu den am häufigsten missverstandenen. Eine riesige Portion Pasta am Vorabend reicht nämlich nicht, und für einen 10-Kilometer-Lauf brauchst du das Ganze meist gar nicht.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie Carboloading funktioniert, für wen es sich lohnt, wie viele Kohlenhydrate du wirklich brauchst und wie du die letzten Tage vor dem Wettkampf konkret gestaltest. Mit Rechenbeispiel, Tagesplan und den typischen Fehlern, die du vermeiden solltest.

Was ist Carboloading?

Carboloading (auch Kohlenhydratladen oder Glykogen-Superkompensation) ist eine Ernährungsstrategie, bei der du in den ein bis zwei Tagen vor einem langen Ausdauerwettkampf deutlich mehr Kohlenhydrate isst und gleichzeitig dein Training reduzierst. Ziel ist, die Glykogenspeicher in Muskeln und Leber maximal zu füllen, damit du im Wettkampf länger auf dein Wunschtempo zugreifen kannst.

Warum Glykogen über deine Leistung entscheidet

Dein Körper speichert Kohlenhydrate in Form von Glykogen, vor allem in der Skelettmuskulatur und in der Leber. Bei intensiver Ausdauerbelastung ist Glykogen der wichtigste Treibstoff. Fett steht zwar in nahezu unbegrenzter Menge zur Verfügung, lässt sich aber nicht so schnell in Energie umwandeln. Je höher dein Tempo, desto stärker bist du auf Kohlenhydrate angewiesen.

Das Problem: Die Glykogenspeicher sind begrenzt. Bei einem langen Wettkampf in hohem Tempo leeren sie sich nach und nach. Sind sie weitgehend erschöpft, musst du das Tempo drosseln, die Beine werden schwer, und der Kopf macht nicht mehr mit. Läufer nennen diesen Moment den „Mann mit dem Hammer“, Radfahrer sprechen vom Hungerast.

Genau hier setzt Carboloading an. Volle Speicher verschieben den Zeitpunkt, an dem dir der Treibstoff ausgeht, nach hinten. Zusammen mit einer guten Verpflegung während des Rennens kannst du so dein Tempo länger halten.

Eine besondere Rolle spielt die Leber. Ihr Glykogen versorgt vor allem das Gehirn und hält deinen Blutzucker stabil. Über Nacht greift dein Körper auf diesen Vorrat zurück, ohne dass du etwas isst. Deshalb ist das Frühstück am Wettkampfmorgen so wichtig: Es füllt die Leberspeicher wieder auf, während die Muskelspeicher idealerweise schon aus den Vortagen gut gefüllt sind.

Für wen lohnt sich Carboloading?

Die wichtigste Frage zuerst: Carboloading ist kein Muss für jeden Wettkampf. Bei kürzeren Belastungen reichen normal gefüllte Speicher aus, die du mit einer ausgewogenen, kohlenhydratbetonten Ernährung und einem ruhigen Tag vor dem Start ohnehin erreichst. Nach einer Übersicht des Gatorade Sports Science Institute ist die Glykogen-Superkompensation vor allem für Belastungen über 90 Minuten relevant.

WettkampfTypische DauerCarboloading sinnvoll?
5-km- oder 10-km-Laufunter 60 MinutenNein, normale Ernährung genügt
Halbmarathonetwa 1,5 bis 2,5 StundenJe nach Zielzeit, gemäßigte Variante oft sinnvoll
Marathonüber 2,5 StundenJa, klassischer Anwendungsfall
Radmarathon, Langdistanz-Triathlonmehrere StundenJa
Ultralaufmehrere Stunden bis TageJa, ergänzt durch konsequente Verpflegung unterwegs
Krafttraining, KurzzeitsportSekunden bis MinutenNein

Beim Halbmarathon lohnt ein ehrlicher Blick auf die eigene Zielzeit. Bist du deutlich über 90 Minuten unterwegs, kann eine moderate Kohlenhydratphase am Tag vor dem Rennen helfen. Wenn du gerade für deinen ersten Lauf über diese Distanz trainierst, findest du im Halbmarathon-Trainingsplan für Einsteiger den passenden Fahrplan.

Mannschaftssport und Turniere

Auch abseits klassischer Ausdauerrennen gibt es Situationen, in denen viel Kohlenhydrate gefragt sind. Fußball, Handball oder Tennis kombinieren Sprints und Pausen über eine lange Spielzeit, und an Turniertagen folgen mehrere Partien kurz aufeinander. Ein vollständiges Kohlenhydratladen über zwei Tage ist hier selten nötig. Sinnvoll ist aber, am Vortag und am Spieltag bewusst kohlenhydratbetont zu essen und zwischen den Spielen schnell verfügbare Energie nachzulegen, etwa mit Bananen, Reiswaffeln oder Sportgetränken.

So viel Kohlenhydrate brauchst du beim Carboloading

Die Empfehlungen in der sportwissenschaftlichen Literatur bewegen sich in einem klaren Rahmen. Das Gatorade Sports Science Institute nennt für die Superkompensation 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht und Tag über einen Zeitraum von 36 bis 48 Stunden vor dem Wettkampf. Das Positionspapier der International Society of Sports Nutrition zum Nährstoff-Timing beschreibt, dass sich die Glykogenspeicher mit einer kohlenhydratreichen Ernährung von 8 bis 12 Gramm pro Kilogramm und Tag maximieren lassen.

Rechenbeispiel für dein Carboloading

Nehmen wir eine Läuferin mit 60 Kilogramm und einen Läufer mit 75 Kilogramm, die beide einen Marathon laufen:

Körpergewicht8 g/kg10 g/kg12 g/kg
60 kg480 g600 g720 g
75 kg600 g750 g900 g

Diese Mengen klingen zunächst abstrakt. Zur Orientierung: 600 Gramm Kohlenhydrate entsprechen grob dem, was in mehreren großen Tellern Nudeln oder Reis, einigen Scheiben Brot, Obst und süßen Getränken zusammen steckt. Für viele Freizeitsportler ist das deutlich mehr, als sie normalerweise essen. Genau deshalb lohnt sich eine gute Planung.

Klassische Methode und moderne Variante

Das ursprüngliche Carboloading aus den 1960er-Jahren sah eine mehrtägige Entleerungsphase vor: Erst wurden die Speicher mit hartem Training und kohlenhydratarmer Kost geleert, anschließend folgte die Ladephase. Dieses Vorgehen ist anstrengend, belastet Immunsystem und Psyche kurz vor dem Rennen und gilt heute als nicht notwendig.

Die moderne Variante ist deutlich einfacher: Du reduzierst in der Tapering-Phase dein Training und erhöhst in den letzten 36 bis 48 Stunden die Kohlenhydratzufuhr. Bei gut trainierten Ausdauersportlern füllen sich die Speicher so ebenfalls sehr effektiv, ohne die Strapazen der Entleerungsphase.

Teller mit hellen Nudeln und Tomatensauce als Mahlzeit für das Carboloading vor dem Marathon
Foto: Eaters Collective / Unsplash

Carboloading in der Praxis: Schritt für Schritt

Mit diesem Ablauf setzt du dein Carboloading strukturiert um. Plane ihn rückwärts vom Wettkampftag aus.

  1. Training reduzieren: In der Woche vor dem Rennen fährst du den Umfang deutlich herunter. Kurze, lockere Läufe mit einigen Steigerungen halten dich frisch, ohne die Speicher zu leeren.
  2. Bedarf berechnen: Multipliziere dein Körpergewicht mit 8 bis 12. So kennst du deine tägliche Zielmenge an Kohlenhydraten für die Ladephase.
  3. Ladephase starten: Etwa 36 bis 48 Stunden vor dem Start erhöhst du die Kohlenhydratzufuhr auf deinen Zielwert.
  4. Mahlzeiten verteilen: Iss fünf bis sieben kleinere Mahlzeiten und Snacks statt zwei riesiger Portionen. Das schont deinen Magen.
  5. Ballaststoffe und Fett senken: Greif zu Weißbrot, hellen Nudeln, Reis, geschälten Kartoffeln und reifen Bananen. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und fettige Saucen machen satt und können den Darm belasten.
  6. Flüssige Kohlenhydrate nutzen: Saftschorlen, Sportgetränke oder Smoothies helfen dir, die Menge zu erreichen, ohne dich vollzustopfen.
  7. Frühstück am Wettkampftag: Iss zwei bis vier Stunden vor dem Start ein gewohntes, kohlenhydratreiches und leicht verdauliches Frühstück, etwa Weißbrot mit Honig oder Haferbrei mit Banane.

Wichtig: Teste dein Carboloading unbedingt vorher, zum Beispiel vor einem langen Trainingslauf oder einem Vorbereitungswettkampf. Am Renntag sind Experimente tabu. Notiere dir nach dem Testlauf, welche Lebensmittel und Mengen du gut vertragen hast und wie sich deine Beine angefühlt haben. So entsteht Schritt für Schritt dein persönliches Wettkampfprotokoll, auf das du vor jedem großen Rennen zurückgreifen kannst.

Die letzte Woche vor dem Marathon im Überblick

Die Tage vor dem Rennen verbinden Tapering und Ernährung. Der folgende Ablauf ist ein Beispiel für einen Marathon am Sonntag und lässt sich auf andere Wettkampftage übertragen.

TagTrainingErnährung
MontagRuhetag oder sehr lockerer LaufNormale, ausgewogene Kost
DienstagKurzer Lauf mit einigen Abschnitten im RenntempoNormale, ausgewogene Kost
MittwochLockerer Lauf, 30 bis 40 MinutenNormale Kost, ausreichend trinken
DonnerstagRuhetag oder kurzer, lockerer LaufKohlenhydratanteil leicht erhöhen
FreitagSehr kurzer, lockerer Lauf mit SteigerungenLadephase: 8 bis 12 g/kg Kohlenhydrate
SamstagRuhetag oder 15 Minuten AktivierungLadephase, ballaststoffarm, früh zu Abend essen
SonntagWettkampfGewohntes Frühstück, Verpflegung im Rennen

Halte dich an Abläufe, die du aus deiner Vorbereitung kennst. Wenn du am Freitag anreist, plane die Mahlzeiten unterwegs vorab ein und pack eigene Snacks ein. Bahnhöfe, Autobahnraststätten und Pasta-Partys der Veranstalter sind nicht immer verlässlich, und gerade in der Ladephase zählt jede Mahlzeit.

Beispieltag für 70 Kilogramm Körpergewicht

So könnte ein Ladetag mit rund 10 Gramm Kohlenhydraten pro Kilogramm aussehen. Die Mengen sind Richtwerte, die Kohlenhydratangaben grobe Schätzungen.

MahlzeitBeispielKohlenhydrate (ca.)
FrühstückGroße Portion Haferbrei mit Banane und Honig, ein Glas Orangensaft130 g
SnackZwei Scheiben Weißbrot mit Marmelade70 g
MittagessenGroße Portion helle Nudeln mit Tomatensauce, Apfelschorle180 g
SnackReiswaffeln, Fruchtgummi, Sportgetränk90 g
AbendessenReis mit wenig Gemüse und magerem Hähnchen oder Tofu150 g
SpätsnackMilchreis oder Grießbrei80 g

Wer gerne vorausplant, kann viele dieser Gerichte am Wochenende vorkochen. Wie das ohne Stress gelingt, liest du in unserem Ratgeber zu Meal Prep für Sportler.

Die häufigsten Fehler beim Carboloading

Viele Läuferinnen und Läufer verschenken Potenzial, weil sie beim Kohlenhydratladen in typische Fallen tappen. Diese Fehler solltest du kennen:

  • Nur ein großes Nudelessen am Vorabend: Eine einzelne Pasta-Party füllt die Speicher nicht ausreichend und liegt oft schwer im Magen.
  • Einfach mehr essen statt umschichten: Carboloading bedeutet nicht, zusätzlich zu deiner normalen Ernährung zu schlemmen. Du erhöhst den Kohlenhydratanteil und reduzierst Fett und Ballaststoffe.
  • Zu viele Ballaststoffe: Linsen, Vollkornbrot und Rohkost sind im Alltag gesund, können vor dem Rennen aber zu Blähungen und Magenproblemen führen.
  • Neue Lebensmittel testen: Das exotische Gericht im Hotel am Vorabend ist ein unnötiges Risiko.
  • Training nicht reduzieren: Wer bis zum Schluss hart trainiert, leert die Speicher, die er gerade füllen möchte.
  • Trinken vergessen: Achte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ohne literweise Wasser in dich hineinzuschütten.
  • Panik wegen der Waage: Glykogen wird zusammen mit Wasser gespeichert. Ein leicht höheres Gewicht und ein schwereres Beingefühl am Vortag sind normal und ein Zeichen, dass das Laden funktioniert.

Vegetarisch und vegan laden

Eine pflanzliche Ernährung und Kohlenhydratladen passen hervorragend zusammen, denn die wichtigsten Kohlenhydratquellen sind ohnehin pflanzlich. Die Herausforderung liegt eher bei den Ballaststoffen: Hülsenfrüchte, Vollkorn und viel Gemüse sind typische Bestandteile veganer Küche. Setze in den letzten zwei Tagen daher bewusst auf helle Getreideprodukte, Reis, Kartoffeln, Obst und Säfte. Wie du dich auch sonst ohne tierische Produkte leistungsfähig ernährst, liest du in unserem Artikel zur veganen Ernährung im Sport.

Menschen mit Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen sollten ein Carboloading vorab ärztlich abklären. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.

Marathonläufer greifen an einer Verpflegungsstation nach Bechern mit Wasser und Sportgetränk
Foto: Leviosa Hou / Unsplash

Verpflegung im Wettkampf: Das Carboloading ergänzen

Auch volle Speicher halten bei einem Marathon oder einer Langdistanz nicht unbegrenzt. Deshalb gehört eine durchdachte Wettkampfverpflegung zu jeder Carboloading-Strategie. Die Sporternährungswissenschaftlerin Louise Burke empfiehlt in ihrer vielzitierten Übersichtsarbeit zu Kohlenhydraten in Training und Wettkampf für längere Belastungen etwa 30 bis 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Bei Belastungen über 2,5 Stunden können bis zu 90 Gramm pro Stunde sinnvoll sein, idealerweise aus Mischungen verschiedener Zuckerarten wie Glukose und Fruktose.

So setzt du die Rennverpflegung um

  • Früh beginnen: Starte mit der Zufuhr, bevor du Hunger oder Schwäche spürst.
  • Regelmäßig nachlegen: Kleine Portionen in festen Abständen sind besser verträglich als große Mengen auf einmal.
  • Darm trainieren: Gewöhne deinen Magen in langen Trainingseinheiten an Gels, Riegel oder Sportgetränke.
  • Getränkestellen kennen: Informiere dich vorab, was der Veranstalter an der Strecke anbietet.

Kohlenhydrate und Flüssigkeit gehen im Wettkampf Hand in Hand, denn viele Sportgetränke liefern beides. Wie viel du trinken solltest und welche Rolle Elektrolyte spielen, erfährst du im Beitrag zum Trinken beim Training.

Nach dem Rennen: Speicher wieder auffüllen

Nach dem Zieleinlauf ist vor der Erholung. Kohlenhydrate helfen dir, die geleerten Speicher wieder aufzufüllen, Protein unterstützt die Reparatur der beanspruchten Muskulatur. Eine Kombination aus beiden, zum Beispiel ein Brötchen mit Quark und Banane oder ein Teller Reis mit Hähnchen oder Tofu, ist ein guter Start. Wie viel Eiweiß du generell brauchst, zeigt unser Ratgeber zum Proteinbedarf im Sport.

Fazit: Carboloading mit Plan statt Pasta-Party

Carboloading ist eine wirkungsvolle Strategie für Ausdauerwettkämpfe ab etwa 90 Minuten. Entscheidend sind drei Dinge: Training reduzieren, in den letzten 36 bis 48 Stunden 8 bis 12 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht zuführen und dabei auf leicht verdauliche, ballaststoffarme Lebensmittel setzen. Die klassische Entleerungsphase brauchst du dafür nicht.

Für kurze Rennen ist Kohlenhydratladen dagegen überflüssig. Teste deine Strategie rechtzeitig im Training, kombiniere sie mit einer durchdachten Verpflegung unterwegs, und du startest mit vollem Tank in deinen nächsten Marathon.

FAQ: Häufige Fragen zu Carboloading

Wann sollte ich mit dem Carboloading beginnen?

Für die moderne Variante reicht es, etwa 36 bis 48 Stunden vor dem Wettkampf mit der erhöhten Kohlenhydratzufuhr zu starten. Gleichzeitig reduzierst du in der Woche vor dem Rennen dein Training deutlich. Eine mehrtägige Entleerungsphase, wie sie früher üblich war, ist nicht notwendig und belastet dich kurz vor dem Start nur unnötig.

Wie viele Kohlenhydrate brauche ich beim Carboloading?

Die Empfehlungen liegen bei 8 bis 12 Gramm Kohlenhydraten pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Für eine Person mit 70 Kilogramm sind das also 560 bis 840 Gramm täglich. Verteile die Menge auf fünf bis sieben Mahlzeiten und Snacks und nutze auch flüssige Kohlenhydrate wie Saftschorlen oder Sportgetränke, um dein Ziel ohne Völlegefühl zu erreichen.

Was sollte ich beim Carboloading essen?

Ideal sind leicht verdauliche, ballaststoff- und fettarme Kohlenhydratquellen: helle Nudeln, Reis, Weißbrot, geschälte Kartoffeln, Haferbrei, reife Bananen, Honig, Marmelade, Grießbrei oder Saftschorlen. Meide in den letzten Tagen große Mengen an Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Rohkost und fettigen Saucen. Iss vor allem Lebensmittel, die du kennst und gut verträgst.

Lohnt sich Carboloading für einen Halbmarathon?

Das hängt von deiner Zielzeit ab. Bist du deutlich länger als 90 Minuten unterwegs, kann eine moderate Kohlenhydratphase am Tag vor dem Rennen sinnvoll sein. Schnelle Läuferinnen und Läufer, die unter 90 Minuten bleiben, kommen meist mit einer normalen, kohlenhydratbetonten Ernährung und einem guten Frühstück am Wettkampfmorgen aus.

Warum bin ich nach dem Carboloading schwerer?

Dein Körper speichert Glykogen zusammen mit Wasser. Wenn sich deine Speicher füllen, steigt dein Körpergewicht deshalb leicht an, und die Beine können sich am Vortag etwas schwerer anfühlen. Das ist normal und sogar ein Zeichen, dass das Laden funktioniert. Im Rennen wird dieses Wasser nach und nach mit dem Glykogen freigesetzt.

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